Alte Bahnmeisterei im Oberhafen – Umnutzung

20/11/2019

 

Ort und Zeit

ab 2014 im Hamburger Oberhafen, Stockmeyerstraße 41

 

Wirkungen

Das Gebäude wird für kulturelle Nutzungen und als Versammlungsstätte genutzt.

Mit günstigen Mieten und geeigneten Rahmenbedingungen werden die Nutzer*innen in ihren Tätigkeiten gefördert.

Die städtebauliche Transformation des Oberhafens zum "Kreativquartier" wird unterstützt.

 

Beschreibung

Der Gebäudekomplex wurde als Übergangsquartier während der Sanierung der Fabrique im Gängeviertel für kulturelle und künstlerische Nutzungen hergerichtet und genehmigt. Mittlerweile betreiben verschiedene Kulturvereine und Künstler*innen die Räume eigenverantwortlich. Unter anderem befinden sich hier ein Coworkingspace für Filmproduktionen, ein Bewegungsraum für Tanzproduktionen, mehrere Ateliers und Werkstätten sowie ein Veranstaltungsraum (ehemals "Moloch").

 

Besonderheiten

Die Nutzungsänderung des Gebäudes ist Teil des Transformationsprozesses Oberhafen. Der ehemalige Güterbahnhof liegt in der östlichen HafenCity und wird zum Kunst- und Kreativquartier umgewandelt. Die vielen Lagerhallen bleiben wie die Alte Bahnmeisterei weitgehend erhalten und werden für verschiedene Betriebe der Kreativwirtschaft umgebaut. Ergänzt werden diese Nutzungen durch Gastronomie- und Sportangebote.

 

Verantwortliche und Förderer

Die Alte Bahnmeisterei wurde dem Gängeviertel e.V. von der HafenCity GmbH und der Kreativgesellschaft Hamburg zur Zwischennutzung angeboten. Die Kulturbehörde Hamburg förderte das Projekt mit einer Anschubfinanzierung. Das Nutzungskonzept wurde von Christine Ebeling, Kristine Gabi Schlenstedt, Claudia Sello und Michael Ziehl (urban upcycling) entwickelt, gefördert vom Quartiersfonds der Hamburger Bürgerschaft. Der Nutzungsänderungsantrag wurde von Heiko Donsbach und Michael Ziehl (urban upcycling) erarbeitet.

 

Weitere Links

Abendblatt: Künstler aus dem Gängeviertel ziehen in die HafenCity

Pressemitteilung des Gängeviertels: Das Gängeviertel wächst

Seminarsetting im Filmstudio

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Foto: Eric Anders