Bausymposium zum Gängeviertel-Kooperationsverfahren

23/08/2016

 

Beschreibung

Das vierte Bausymposium zur Entwicklung und Sanierung des Gängeviertels widmete sich dem Kooperationsverfahren zwischen der Stadt Hamburg und der Gängeviertel-Initiative. Der Tag begann mit einem nicht-öffentlichen Rundgang durch das Gängeviertel, bei dem einige der sanierten und noch nicht sanierten Gebäude besichtigt wurden. Verschiedene Experten gaben Auskunft über die aktuelle Nutzung, die Bausubstanz und den Denkmalwert der Gebäude. Im Anschluss haben Vertreter der kooperierenden Institutionen an der “Werkstatt für gemeinsame Zukünfte” teilgenommen. Ziel der Werkstatt war es, gemeinsame Ziele bzgl. der Entwicklung des Gängeviertels auszuloten, die als Grundlage für ein optimiertes Sanierungsverfahren herangezogen werden können. Moderiert wurde die Werkstatt von Christoph Hinske (Institute for Strategic Clarity).

Am Abend fand in der Fabrique im Gängeviertel der öffentliche Teil des Bausymposiums statt. Dieser widmete sich aktuellen Fachdiskursen zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung (urbane Resilienz) und neuen Kooperationsformen zwischen Bürgern und Stadtverwaltungen (New Governance). Dazu haben Dr. Stephanie Bock vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) und Prof. Dr. Frank Othengrafen von der Leibniz Universität Hannover Vorträge gehalten, die im Anschluss auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert wurden.

 

Kooperationspartner

Das vierte Bausymposium fand statt im Rahmen der Präsentationswochen des Graduiertenkollegs Performing Citizenship und ist Teil der Dissertation von Michael Ziehl (urban upcycling) zur Kooperation zwischen der Stadt Hamburg und der Gängeviertel-Initiative. Gefördert wurde das Bausymposium durch den Verfügungsfonds des Sanierungsbeirats Gängeviertel.

 

Weitere Links

Dokumentationen der vorangegangenen Bausymposien

 

Rundgang

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