New Work for the Common Good

26/11/2019

Foto: Laura Léglise

 

Beschreibung

Der Workshop widmete sich neuen sozialräumlichen Formen des gemeinschaftlichen Arbeitens und Produzierens wie Coworking und Commoning als Mittel zur Stärkung des Gemeinwohls und zur nachhaltigen Transformation von industriell geprägten Stadtteilen. Rund 40 internationale Expert*innen und lokale Akteur*innen befassten sich über drei Tage hinweg mit diesem Themenkomplex. Zentral war dabei die Frage, welche gemeinschaftlichen Betriebsstrukturen und Finanzierungsmodelle beim Entwickeln und Betreiben von Immobilien dafür geeignet sind. Außerdem stand der Veranstaltungsort in Fokus der Diskussionen: Das denkmalgeschützte Zählerwerk des ehemaligen Kraftwerks Bille in Hamburg-Hammerbrook soll in einem offenen und kollektiven Prozess so saniert werden, dass die sozioökonomische Entwicklung des Stadtteils nachhaltig unterstützt wird. Dabei sollen in Verbindung zum Stadtentwicklungsprogramm Stromaufwärts an Elbe und Bille Räume für gemeinschaftliches Arbeiten in den Bereichen Produktion, Kultur und Soziales in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg, der Eigentumsgesellschaft des Areals, Bestandsmieter*innen und Nachbar*innen geschaffen werden.

 

Besonderheiten

Neben dem lokalen Bezug sollen die Arbeitsergebnisse auch dazu dienen, ähnliche Projekte in anderen Ländern anzustossen. Zu diesem Zweck wurde die weitergehende Vernetzung der internationalen Teilnehmer*innen vorangetrieben.

 

Verantwortliche und Förderung

Der Workshop wurde organisiert und konzipiert von Dorothee Halbrock (HALLO e.V.) und Michael Ziehl (urban upcycling) in Zusammenarbeit mit Renée Tribble (PlanBude) und Christoph Hinske (The Engagement Company). Gefördert wurde der Workshop vom International Alumni Center der Robert Bosch Stiftung.

 

Weitere Links

Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung: Mitte machen

Internetauftritt der Eigentumsgesellschaft: Kraftwerk Bille

 

Begehung Kraftwerk Bille

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