Freiraum-Fibel

Die Freiraum-Fibel – Wissenswertes über die selbstgemachte Stadt

21/11/2016

Die Freiraum-Fibel ist Starthilfe und Ratgeber für alle, die Freiräume in der Stadt nutzen und gestalten möchten. Das kompakte Buch gibt einen Überblick über rechtliche Aspekte bei der Freiraumnutzung und soll insbesondere Jugendlichen bei der Aneignung von Stadträumen behilflich sein. Des weiteren sollen alle Beteiligten motiviert werden, nutzergetragene Freiraumprojekte zu fördern. Dies gilt insbesondere für Stadtverwaltungen.

Bausymposium zum Gängeviertel-Kooperationsverfahren

23/08/2016

Das vierte Bausymposium widmete sich der Kooperation und der Sanierung des Gängeviertels. Tagsüber haben Vertreter der kooperierenden Institutionen an der “Werkstatt für gemeinsame Zukünfte” teilgenommen um gemeinsame Ziele zur Entwicklung des Gängeviertels auszuloten. Der öffentliche Teil am Abend widmete sich aktuellen Fachdiskursen zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung und neuen Kooperationsformen zwischen Bürgern und Stadtverwaltungen.

Cover City Linkage

City Linkage – Art and Culture Fostering Urban Futures

26/07/2016

Die englischsprachige Publikation eröffnet eine neue Perspektive auf den Beitrag von Kunst und Kultur zur Stadtentwicklung: Selbstorganisierte Kunsträume und Kulturprojekte stärken die Resilienz von Städten. Das Buch versammelt dazu Positionen von Forschern und Praktikern. Es enthält theoretische Grundlagentexte und stellt Praxisbeispiele vor. Inhaltlich knüpft es an den internationalen Kongress “Cities, Culture and Sustainability” in Hamburg an.

Hochwasserbassin

Umnutzung Betriebshof am Hochwasserbassin

17/06/2016

Die Gebäude des ehemaligen Betriebshofs am Hochwasserbassin standen längere Zeit leer und werden nun für die nächsten 20 Jahre wieder genutzt. In einem der vier Gebäude entstehen bezahlbare Ateliers für Künstler – vor allem aus dem Musikbereich. Das Nachbargebäude wird zu einer Veranstaltungsstätte mit Galerie-, Seminar- und Veranstaltungsräumen umgebaut. Dort werden Ausstellungen, Auftritte und Bildungsangebote von den Nutzern und externen Kulturschaffenden durchgeführt.

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Lehrveranstaltung zu Raumtheorie

11/11/2015

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Raumkonzepte und theoretische Begrifflichkeiten kennenzulernen. Intensive Lektüren von Schlüsseltexte aus Philosophie, Anthropologie, Netzwerktheorie, Geographie und Soziologie bilden die Grundlage einer kritischen Reflexion. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Räumen als urbane Handlungsfelder, als Auslöser von Konflikten aber auch als Resultat von Aushandlungsprozessen. Dabei werden Methoden zur Analyse und zum Verfassen von wissenschaftlichen Texten geübt.

Foto: N55 & Till Wolfer

Forschungsprojekt zur Nutzung von Freiräumen in der Stadt

03/02/2015

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden verschiedene Projekte untersucht, bei denen sich Stadtbewohner Freiräume in der Stadt angeeignet haben. Des Weiteren wurden zahlreiche Interviews mit Stadtmachern, Baurechtsexperten, Stadtverwaltungsangestellten und Jugendarbeitern geführt und eine mehrtägige transdisziplinäre Experenwerkstatt durchgeführt.

Alte Bahnmeisterei

Umnutzung der Alten Bahnmeisterei im Oberhafen

25/07/2014

Die Alte Bahnmeisterei im Hamburger Oberhafen wird vom Gängeviertel e.V. betrieben. Eingerichtet wurden unter anderem Räume für Veranstaltungen und Ausstellungen, ein Coworkingspace für Filmproduktionen, ein Bewegungsraum für Tanzproduktionen, mehrere Ateliers und Werkstätten. Im Erdgeschoss finden Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerte, Theater) statt. Die Umnutzung des Gebäudes ist Teil des Transformationsprozesses im Oberhafen.

Foto: Franziska Holz

City Link Kongress – Cities, Culture and Sustainability

24/07/2014

Der internationale Kongress Cities, Culture and Sustainability fand statt am Freitag den 12. September 2014. Wissenschaftler, Aktivisten und Stadtplaner wurden von Michael Ziehl (urban upcycling) eingeladen, um über nachhaltige Stadt- und Kulturpolitik zu referieren und sich mit den Besuchern auszutauschen. Des Weiteren wurden internationale Best-Practice-Projekte vorgestellt. Mehr als 200 Besucher kamen anlässlich des Kongresses in die HafenCity Universität Hamburg.

Flipchart Lawaetz

Workshop zu Leerstand und Zwischennutzungen

24/07/2014

Die Tagung widmete sich der Zwischennutzung von Leerständen. Hintergrund ist die Zunahme von leerstehenden Immobilien auch im norddeutschen Raum, denn dort ist der längerfristige Leerstand von Immobilien in den vergangenen Jahren zu einer grundlegenden Herausforderung der Stadtentwicklung geworden.

Foto: Michael Ziehl

TUTUR – Temporary Use as a Tool for Urban Regeneration

03/02/2014

TUTUR war ein URBACT-Pilotprojekt der Europäischen Union. In dessen Rahmen wurde untersucht, wie Zwischennutzungen eingesetzt werden können, um Städte nachhaltig zu entwickeln. Ein internationales Expertenteam evaluierte im Rahmen von TUTUR Erfahrungen der letzten Jahre im Bereich von Zwischennutzungen. Des Weiteren wurde Praxiswissen übertragen – insbesondere von der ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) an die Stadtverwaltungen von Rom und Alba Julia.

Foto: Franziska Holz

Bausymposium zum Freiraum im Gängeviertel

26/11/2013

Verschiedene Experten trugen ihre Überlegungen zur Nutzung und Gestaltung des Freiraums im Gängeviertel vor. Im Anschluss wurden die Außenflächen des Gängeviertels auf einem gemeinsamen Rundgang erkundet. Am Nachmittag wurden die Erkenntnisse in Workshops vertieft.

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Betriebskonzept Fabrique im Gängeviertel

25/11/2013

Die Fabrique wird ab April 2014 als soziokulturelles Zentrum des Gängeviertels ausgebaut. Es entstehen auf rund 1700 qm Werkstätten und Ateliers für Foto, Film, Malerei, Siebdruck und Holzarbeiten. Des Weiteren sind eine Probebühne, ein Seminarraum, eine Tanzstudio, eine Großküche, ein Bandproberaum und eine Kunstgalerie vorgesehen. Derzeit wird das Betriebskonzept unter Einbeziehung der späteren Nutzer konkretisiert.

Foto: Michael Ziehl

Stadt-Politik: Gemeinsam nutzen statt einsam verbrauchen

08/11/2013

In unseren Städten bestehen verschiedene Formen solidarischen Wirtschaftens und kollektiver Raumaneignung und -nutzung. Innerhalb von Tauschgemeinschaften, kleinen Genossenschaften, Gemeinschaftswerkstätten oder Stadtgärten nutzen Menschen Ressourcen gemeinsam, statt sie einsam zu verbrauchen.

Foto: Michael Ziehl

ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen

07/11/2013

Die ZwischenZeitZentrale Bremen ist die Zwischennutzungsagentur für Bremen. Sie initiiert und betreut Zwischennutzungen, berät Zwischennutzer und vermittelt Immobilien und Brachflächen aus privater und öffentlicher Hand. In enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hat die ZZZ allein innerhalb der ersten dreijährigen Förderperiode 30 Zwischennutzungen betreut und umgesetzt.

Leerstandsmelder

Leerstandsmelder

25/10/2013

In vielen Städten suchen Menschen Räume zum Wohnen, zum Arbeiten oder um ihre Freizeit zu verbringen. In den selben Städten stehen Gebäude ganz oder teilweise leer. Daher startete der Gängeviertel e.V. 2010 die Internetseite leerstandsmelder.de.

2nd hand spaces – Die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik

13/08/2013

2nd hand spaces entstehen vielerorts auf der Basis von Zwischennutzungen. Sie ermöglichen die aktive Teilhabe von Stadtbewohnern an Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sowie die selbstbestimmte Nutzung von (Stadt-) Räumen.

Foto: Michael Ziehl

Palast der Produktion

26/07/2013

Das Projekt fand in der früheren Sortierung auf dem Areal der Bremer Wollkämmerei (BWK) statt. Für einen Monat wurde dieses Relikt der Industriekultur zur Ressource für gemeinschaftliches Arbeiten. Neue Produktionsweisen, kollektive Arbeitsformen und Gegenmodelle zu entgrenzter und vereinzelter Erwerbsarbeit wurden getestet.

Foto: Michael Ziehl

Altes Sportamt Bremen

25/07/2013

Das Sportamt der Stadt Bremen wurde im Zuge einer Verwaltungsreform umgesiedelt. In Folge stand der alte Amtssitz mehrere Jahre leer. Seit 2010 nutzt der Klapstul e.V. während der Sommermonate das ehemalige Sportamt als selbstverwaltetes Zentrum für Soziokultur.

Foto: Michael Ziehl

Neuland – urbanes Labor des guten Lebens

25/07/2013

Außenflächen und mehrere Gebäude des Areals “Haus Neuenland” in Bremen wurden für ein vielseitiges Kulturprogramm genutzt. Es fanden Musikveranstaltungen, Lesungen, Theateraufführungen, Filmscreenings und Diskussionsveranstaltungen statt.

Foto: Michael Ziehl

second hand spaces – über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel

14/07/2013

Die Publikation second hand spaces wurde von Michael Ziehl, Sarah Oßwald, Oliver Hasemann, Daniel Schnier herausgegeben und ist beim Berliner JOVIS-Verlag erschienen. In neun Essays und fünfzehn Projektbeschreibungen blicken 27 Experten hinter die Kulissen, auf die Akteure und auf die Wirkungen von second hand spaces.

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